Unser tägliches Brot ist:
Hoffnung in Zeiten der Dürre

Kenia: Sieben Kilometer südlich von der Provinzstadt Isiolo im Distrikt Mount Kenia Ost lebt die Familie Ekiru.Die Enkelkinder der Familie Ekiru ©Frank Schultze / Brot für die Welt
Kenia: John Ekiru (hier mit seinen Enkeln) wurde beim Anbau von Mais und Gemüse beraten und geschult ©Frank Schultze / Brot für die Welt
Kenia: Frau Ekirus melkt die Ziegen ©Frank Schultze / Brot für die Welt

Hoffnung in Zeiten der Dürre


Partnerorganisation: Christian Community Services (CCS) / Kenia

Ziel: Im Zentrum Kenias bleibt der so dringend benötigte Regen immer häufiger aus. Die Pflanzen vertrocknen und das Vieh der Nomaden findet kaum noch Wasser. Die Entwicklungsorganisation der Anglikanischen Kirche hilft den Menschen, mit den schwierigen Lebensbedingungen fertig zu werden.

Hintergrund: Nur einen kurzen Blick wirft der alte Mann auf die dürre Wolke am Firmament. Der alte Weise hatte gestern noch für Regen gebetet. Doch nichts hilft. Seit 19 Monaten hat es nun keinen Niederschlag mehr gegeben. Die meiste Ernte ist verdorrt. Paulo Losusu wendet sich müde seinem Dorf Ngombe-Zebu zu. Hoch über den Akazienbäumen dreht sich dort ein großes Windrad. Es pumpt Wasser aus über hundert Metern Tiefe in zementierte Wasserrinnen, an denen gerade Ziegen und Kamele hastig trinken.

"Ohne diese Wasserstelle kann ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen", sagt der Hirte John Echwa. Mit Geldern von Brot für die Welt hat die Entwicklungsorganisation der Anglikanischen Kirche in Kenia, Christian Community Services (CCS), den Brunnen erbaut. Zuvor hatten die Hirten die wenigen natürlichen Wasserstellen gegen Löwen und Krokodile verteidigen müssen. Der Brunnen dient nun als Lebensversicherung in einem Land, das dem Leben immer feindlicher gegenüber steht.

Aktivitäten: Mit Hilfe von Brot für die Welt schickt die Entwicklungsorganisation der Anglikanischen Kirche nicht nur Agraringenieure, Veterinärexperten und Landwirtschaftslehrer zu den Menschen in abgelegenen Gebieten. Auch eine mobile Apotheke tourt durch die Savanne. Insgesamt erreichen die Mitarbeitenden von CSS ungefähr 10.000 Haushalte. Das sind fast 100.000 Menschen. So kommen die Turkana, Samburu und Massai, wie die ethnischen Gruppen der Region heißen, trotz der schweren Lebensbedingungen durch den Alltag.

Projektlaufzeit: 2012

Finanziert durch: Spenden

  • Kenia: Sieben Kilometer südlich von der Provinzstadt Isiolo im Distrikt Mount Kenia Ost lebt die Familie Ekiru.Die Enkelkinder der Familie Ekiru ©Frank Schultze / Brot für die Welt
  • Kenia: John Ekiru (hier mit seinen Enkeln) wurde beim Anbau von Mais und Gemüse beraten und geschult ©Frank Schultze / Brot für die Welt
  • Kenia: Frau Ekirus melkt die Ziegen ©Frank Schultze / Brot für die Welt

"Der so dringend benötigte Regen bleibt immer häufiger aus"

€ 15 = Samen und Setzlinge

Samen und Setzlinge für den Ackerbau in Kenia.

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Ihre Ansprechpartnerin

Frau Magª
Dagmar LASSMANN
Bereichsleitung Projektarbeit
Tel.:
+43 (0)1/ 402 67 54-12


Fallgeschichten: ... (PDF) 2,22 MB

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