Eine Gruppe von Frauen der Spargruppe lächelt stolz und lachend in die Kamera.
Uganda

Rechte von Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken

Frauen und Mädchen mit Behinderungen bleibt häufig der Zugang zu lebensnotwendigen Leistungen verwehrt. Sie sind besonders häufig von Armut betroffen. Der nationale Dachverband der Selbstvertretungsorganisationen NUDIPU setzt sich dafür ein, dies zu ändern.

Mit vereinter Stimme

Unter dem Dachverband National Union of Disabled Persons of Uganda (NUDIPU) kommen alle Menschen mit Behinderungen zusammen. Egal ob mit körperlichen, sensorischen oder intellektuellen Behinderungen - mit einer gemeinsamen Stimme treten sie für Chancengleichheit, Beteiligung und Mitwirkung in ihrer Gesellschaft ein. Dabei haben sie gegen hartnäckige Vorurteile anzukämpfen.

Spargruppen schaffen Chancen

Frauen mit Behinderungen begegnen am Arbeitsmarkt zahlreichen Barrieren. Zur Stärkung ihrer finanziellen Unabhängigkeit und Selbstverantwortung unterstützt NUDIPU bei Zusammenschlüssen von Spargruppen. Gemeinsam sparen die Frauen auf selbstgesetzte Ziele und Investitionen wie beispielsweise Hühner oder ein eigenes kleines Geschäft. In Workshops lernen sie über Finanzen, reproduktive Gesundheit, Führungsqualitäten und Rechte, um aktiv an ihren Gemeinschaften und am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Zur Erleichterung der Teilnahme an Programmen stellt NUDIPU Hilfsmittel wie Brillen, Rollstühle und Krücken zu Verfügung.

Inklusive Bildung für Mädchen und Buben mit Behinderungen

Viele Kinder mit Behinderungen und vor allem Mädchen mit Behinderungen erhalten in Uganda keine Chance, eine Schule zu besuchen. Diskriminierung, Ängste der Eltern aufgrund von Stigmatisierung von Kindern mit Behinderungen und mangelnde Ausstattung der Schulen sind einige der Gründe dafür. NUDIPU organisiert daher Trainings für Elterngruppen und Lehrpersonen, um eine nachhaltige Unterstützung und Sensibilisierung zu ermöglichen. Wichtig ist vor allem, die Familienväter dazu zu mobilisieren, Verantwortung für die Bildung und Zukunft ihrer Kinder zu übernehmen, auch um Geschlechterstereotypen entgegenzuwirken.

Frei von Gewalt

In Uganda haben 56% der Frauen im Alter von 15-49 Jahren mindestens einmal physische Gewalt erlebt. Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind noch häufiger von Gewalt betroffen, da psychische sowie physische Barrieren ihnen oft die Erstattung einer Anzeige oder sogar nur das Sprechen darüber erschwert. Daher unterstützt NUDIPU von Gewalt betroffene Mädchen und Frauen mit Behinderungen, psychische und rechtliche Hilfe zu erhalten. Dabei werden Unterstützungsdienste wie Gebärdensprache, Beratung und Gebührenhilfe für den Zugang zur Justiz in Kooperation mit lokalen Frauenorganisationen angeboten.

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Hinweis: Die Spendenbeispiele sind symbolisch. Durch Ihre zweckungebundene Spende ermöglichen Sie uns dort zu helfen, wo es am dringendsten ist.

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